Tschechisch-Schüler entdecken Budweis und Schloss Hluboká
Sprache lernen, Kultur entdecken und das Nachbarland hautnah erleben: Für die Schülerinnen und Schüler des Wahlfachs Tschechisch stand mit einer gemeinsamen Exkursion nach Südböhmen ein besonderes Highlight auf dem Programm.
Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Selma Sedova-Keck, Robert Kincses und Mathias Simmerl machte sich die Gruppe auf den Weg nach Tschechien, um die Stadt Budweis (České Budějovice) und das nahegelegene Schloss Hluboká zu erkunden.
Ziel der Fahrt war es, die im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse in einem authentischen Umfeld anzuwenden und zugleich die tschechische Kultur unmittelbar zu erleben.

Schloss Hluboká und Südböhmen von oben
Der Ausflug begann mit einem Besuch des Schlosses Hluboká. Vor Ort erkundete die Gruppe zunächst die prachtvolle Parkanlage. Ein besonderes Erlebnis war der Aufstieg auf den Schlossturm, von dem sich ein beeindruckender Blick über die südböhmische Landschaft bot.
Budweis entdecken
Im Anschluss stand eine Stadtführung durch Budweis auf dem Programm. Diese wurde von Selma Sedova-Keck geleitet, die als ortsansässige und geprüfte Stadtführerin den Jugendlichen Geschichte und Architektur der Stadt lebendig und schülernah vermittelte.
Die Besteigung des berühmten Schwarzen Turms eröffnete der Gruppe zudem einen eindrucksvollen Blick über die historische Altstadt von Budweis.
Tschechisch dort anwenden, wo es gesprochen wird
Während der anschließenden Freizeit hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Ob beim Stadtbummel, bei der Besichtigung der frisch renovierten St.-Nikolaus-Kirche oder beim gemeinsamen Mittagessen – immer wieder konnten die Jugendlichen ihre Tschechischkenntnisse in realen Alltagssituationen anwenden.
Gerade diese unmittelbaren sprachlichen Erfahrungen sind ein wichtiger Baustein für nachhaltiges Lernen und zeigen den Jugendlichen, dass das im Unterricht Gelernte auch außerhalb des Klassenzimmers ganz praktisch genutzt werden kann.

Förderverein ermöglicht besondere Erfahrungen
Eine solche Exkursion ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Dass dieses besondere Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler ermöglicht werden konnte, ist auch dem Förderverein der Realschule Freyung zu verdanken, der die Fahrt großzügig bezuschusste.
Die Lehrkräfte Selma Sedova-Keck und Mathias Simmerl bedanken sich herzlich für die Unterstützung:
„Es ist etwas ganz Besonderes, dass durch den Förderverein Besuche in unserem Nachbarland ermöglicht werden. Solche Exkursionen motivieren die Kinder enorm, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und die Kultur des Nachbarlandes hautnah zu erleben. Wir sind sehr froh, den Förderverein als verlässlichen Partner an unserer Seite zu wissen, und hoffen, dass wir auch in Zukunft auf diese geschätzte Hilfe zählen dürfen, um unseren Schülerinnen und Schülern derartige prägende Erfahrungen zu ermöglichen.“
Mit vielen neuen Eindrücken, praktischen Spracherfahrungen und einem lebendigen Eindruck von unserem Nachbarland im Gepäck kehrte die Gruppe am Abend nach Hause zurück.









