Aller guten Dinge sind zwei: Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr wurde pünktlich zum aktuellen Zwischenzeugnis die zweite Ausgabe des regionalen Jobmagazins „AzubiTok“ verteilt. Das innovative Projekt, das die analoge Lesewelt mit der digitalen Generation verbindet, hat sich bereits fest im Landkreis Freyung-Grafenau etabliert.

Mathias Simmerl, Ursula Stegbauer - Hötzl, Alina Hohenwarter, Rainer Jungwirth, Stefan Schuster und Katharina Lenz
Wenn es um die berufliche Zukunft der Jugendlichen geht, überlässt der Landkreis nichts dem Zufall. Regionalmanager Stefan Schuster und das Team der Agentur „siimple“ (Rainer Jungwirth, Katharina Lenz und Alina Hohenwarter) haben das Konzept von „AzubiTok“ weiter verfeinert. Jährlich zum Zwischenzeugnis erscheint das Magazin AzubiTok. Das Ziel bleibt: Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Jahrgangsstufen dort abzuholen, wo ihre Entscheidung für die Zukunft fällt – direkt in der Schule und am Smartphone.
Ein Vorreiter des Projekts ist die Realschule Freyung. Sie war bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr als Partner der ersten Stunde dabei und hat „AzubiTok“ fest in ihr Berufswahlkonzept integriert. „Wir verstehen uns als Vorreiter in der beruflichen Orientierung“, betont Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl. „Die Kooperation ermöglicht es unseren Schülerinnen und Schülern von Anfang an, frühzeitig und unkompliziert Kontakte zur Berufswelt zu knüpfen.“
Das Herzstück des Projekts ist die geschickte Verknüpfung von Analogem und Digitalem. Die Jugendlichen erhalten die zweite Ausgabe des Magazins ganz klassisch in Druckform zusammen mit ihrem Zwischenzeugnis – einem Zeitpunkt, an dem die Weichen für Praktika und Ausbildungsplätze gestellt werden.
Im Heft selbst finden sich zahlreiche QR-Codes. Werden diese gescannt, gelangen die Schüler sofort zu den digitalen Profilen regionaler Ausbildungsbetriebe oder erhalten wertvolle Bewerbungstipps. Die Plattform ist dabei technologisch am Puls der Zeit: Informationen sind sowohl über die offizielle Webseite als auch über TikTok verfügbar. Das Highlight für die „Generation Z“: Über eine Kurzbewerbung kann in nur 30 Sekunden der erste Kontakt zu einem Unternehmen hergestellt werden.
Regionalmanager Stefan Schuster sieht in der Fortführung des Projekts eine enorme Chance für die Region: „Das übergeordnete Ziel ist es, dass unsere regionalen Unternehmen neue Auszubildende finden. Ein niedriger Schwellenwert bei der Kontaktaufnahme über das Smartphone erleichtert diesen Prozess massiv.“
Mit der zweiten Auflage von „AzubiTok“ festigt der Landkreis Freyung-Grafenau seinen Ruf als moderner Wirtschaftsstandort, der aktiv in die Bindung junger Talente investiert. Durch die gelungene Kombination aus gedruckter Information und digitaler Interaktion werden neue Maßstäbe gesetzt, um Schülern einen selbstbewussten Start in das Berufsleben zu ermöglichen – direkt vor ihrer Haustür.









