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BOT: Berufsorientierungstag an der Realschule

Noch bleibt für die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen etwas Zeit, die hoffentlich unbeschwerte Realschulzeit zu genießen. Aber spätestens mit dem Schuljahreszeugnis heißt es, sich für den weiteren schulischen oder beruflichen Werdegang zu entscheiden und zu bewerben. Da ist der Berufsorientierungstag hoch willkommen, denn: Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Eine Vielzahl an Vortragenden hat die Schulleitung zusammen mit den Wirtschaftslehrkräften an Bord geholt, um den Schülern das Navigieren durch die vielfältigen Angebote an Berufswegen und Schularten zu erleichtern. Firmen von Aptar bis Zahnrad, Schulen von BOS/FOS bis IT-Schule und natürlich Bundeswehr und Bundespolizei waren mit aufgeschlossenen, bestens vorbereiteten Referenten und Referentinnen zahlreich vertreten. Allen Vorträgen gleichermaßen gerecht zu werden, ist auf Grund der Fülle an Informationen nicht möglich. Daher finden nur ein paar wesentliche Fakten Erwähnung.

Realschülern mit einem guten Abschlusszeugnis bietet sich eine Vielfalt von beruflichen und schulischen Möglichkeiten. Jedoch, je mehr Bewerber auf eine Ausbildungsstelle fallen (beispielsweise die begehrten Verwaltungslaufbahnen) umso mehr entscheidet auch das Notenbild. Sich anstrengen lohnt also allemal!

Ganz neue berufliche Bereiche können sich den aufgeschlossenen Schulabgängern auftun. In der Verwaltung arbeiten? Warum nicht in der Bundeswehr! Interessiert an Krankenpflege? Warum nicht auf Kreuzfahrtschiffen oder Flughäfen, wenn das Fernweh plagt! Oder als Hygienefachkraft arbeiten und/oder in der Forschung. Wie wäre es mit dem Beruf des Eurokorrespondenten und den damit verbundenen Auslandspraktika? Vieles ist möglich für den, der über den Tellerrand des Althergebrachten schaut!

Mädchen im Handwerk? Kein Problem! Geschlechtsspezifische Vorurteile gibt es schon lange nicht mehr und die vormals „schweren" Arbeitsabläufe sind durch die zunehmende Automatisierung auch für weibliche Bewerber machbar. Also keine schweren Autoreifen mehr schleppen, wenn Mädels Mechatroniker werden möchten!

Egal welcher berufliche oder schulische Weg auch eingeschlagen wird, der „interne Bewerberspiegel", den die Entscheidungsträger im Kopf haben, ist nahezu identisch. Sie wünschen sich aufgeschlossene Bewerber, die teamfähig sind und mit konstruktiver Kritik souverän umgehen können. Auf einen guten sprachlichen Ausdruck in Wort und Schrift wird auch in Zeiten der „short mails" und „cut phrases nach wie vor viel Wert gelegt. Kommen dann noch Höflichkeit, Verlässlichkeit und ein gepflegtes Äußeres hinzu, stehen für die zukünftigen Realschulabsolventen zwar nicht alle aber sehr viele Türen offen.

Noch vor Weihnachten findet zum BOT ein Assessment Center zu Bewerbung und Bewerbungsgespräch statt. Denn die Zukunft unserer Schüler liegt allen Verantwortlichen sehr am Herzen.